Freitag, 3. Juli 2009

Wolfskuss - Lori Handeland


Kurzbeschreibung:
Die junge Jessie McQuade ist Polizistin mit Leib und Seele. In der verschlafenen Kleinstadt Miniwa sorgt sie für Recht und Ordnung, bis eines Tages ein Wolf angefahren wird. Als Jessie der Spur des verletzten Tiers folgt, stößt sie auf einen äußerst gut aussehenden jungen Mann. Kurz darauf werden mehrere Leichen gefunden, die offenbar durch Wolfsbisse ums Leben gekommen sind Düster, erotisch, fesselnd - der erste Roman der knisternden Werwolf-Serie Geschöpfe der Nacht.


Ich gebe ja zu, ich habe mich - mal wieder - von Melli anstecken lassen.

Seit Tagen bin ich auf der Suche nach einem Buch, das mich mal wieder so richtig fesselt. Dabei muß es nicht übermäßig anspruchsvoll sein. Überhaupt nicht. Mir ist gerade eher nach einer netten kleinen Geschichte. Und ich glaube, Wolfskuss könnte genau das richtige sein. Seit ich es bei Melli entdeckt habe, schreit es mich an. Also habe ich heute früh nachgegeben und es kurzer Hand gekauft.

Angelesen habe ich es auch schon und ich kann mich bis jetzt nur anschließen: Der Stil ist vielversprechend. Ich glaube, ich mache mir jetzt einen Cappuccino, lege meinen kaputten Fuß hoch und schmökere ein paar Seiten...

Infos zum Buch:
Autor: Lori Handeland
Seiten: 365
Verlag: Lyx
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,95€
ISBN: 978-3802581533
ET: 05.2008

Reihenfolge der Werwolf-Serie:
Wolfskuss
Wolfsgesang
Wolfsglut
Wolfsfieber erscheint im September 2009


- in: Lesetagebuch 16 mal gelesen

Lesen - aber was?!


Da hat man einen wohl gefüllten und auch gut sortierten SuB - und trotzdem ist nichts drin. Es ist zum verzweifeln....


- in: Lesetagebuch 17 mal gelesen

[Neu] Juli 2009


Wolfskuss
Handeland, Lori
1. Teil der Werwolf-Serie
Werwolf / Mystery
Seiten: 365

Blutrote Küsse
Frost, Jeaniene
1. Teil der Night Huntress-Serie
Vampir / Mystery
Seiten: 416



- in: Neues im Regal 15 mal gelesen

Donnerstag, 2. Juli 2009

Juni 2009



Treuepunkte
Fröhlich, Susanne
Belletristik
Seiten: 254
Bewertung:


Die verborgene Kammer
Kastner, Corinna
Romantic Thrill
Seiten: 592
Bewertung:


Magie der Schnsucht
Kenyon, Sherrilyn
Belletristik
Seiten: 350
Bewertung:


Böse
Little, Bentley
Horror
Seiten: 416
Bewertung:

Auswertung:

Gelesene Bücher: 4
Begonnene Bücher: 1
Abgebrochen / Aussortiert: 0
Neue Bücher: 1

Gelesene Seiten: 1581
Gekaufte Seiten: 604


- in: Monatsstatistik 13 mal gelesen

[Rezension] Lucy in the sky - Paige Toon



Lucy in the sky
Toon, Paige
Chicklit
Seiten: 432
Bewertung:


Klappentext:

Noch bis eben war sich Lucy sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit James wohnt sie in einer schicken Wohnung in London, sie hat einen Job in einer PR-Agentur und die Hochzeit ihrer Freundin in Australien steht vor der Tür. Doch kurz bevor das Flugzeug startet, bekommt Lucy eine SMS von James’ Handy: »Hi Lucy! Habe gerade in deinem Bett mit James geschlafen!« ... Süchtigmachend, humorvoll, spritzig und charmant - einfach die perfekte Unterhaltungslektüre zum Abschalten, Genießen und Dahinschmelzen!


Meine Meinung:

Eigentlich fällt Lucy in the sky in genau das Genre, um welches ich einen großen Bogen mache. Diese „Freche Frauen Romane“ – kurz Chicklit – haben für mich immer einen komischen Beigeschmack. Flache Personen; flache, vorhersehbare Handlungen und zickige weibliche Hauptpersonen neben 0-8-15 Handlungsorten wie die nächste Reihenhaussiedlung links die Straße runter – das sind die Vorurteile, gegen die jeder Roman dieses Genres bei mir ankämpfen muß, der eventuell den Weg in mein Bücherregal finden könnte. Das war bei Lucy ausnahmsweise einmal ganz anders.

Bei diesem Roman hat mich als erstes das Cover angelacht. Es mit Bauwerken aus London, Singapur und Sydney zu versehen, finde ich eine sehr witzige und stimmige Idee, denn diese drei Städte sind Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Der Klappentext war dann das Tüpfelchen auf dem „i“. Ich musste einfach wissen, wie man einen 24-Stunden-Flug übersteht, wenn man eine solche SMS bekommen hat und einem quälende Fragen den Kopf zermartern, auf die man so schnell keine Antworten bekommen kann.

Das Buch liest sich genauso, wie sich ein Chicklit Roman meiner Meinung nach lesen lassen sollte – schnell, flüssig, witzig. Zum Glück bleiben einem flache Personen, flache Handlungen und unmögliche Handlungsorte erspart. Sydney ist einfach traumhaft beschrieben. London hingegen ist weniger anspruchsvoll gezeichnet worden, was aber an sich nicht schlimm ist, denn London ist für Lucy schlicht Alltag. Umso mehr kommt ihre Freude über den Australien Urlaub beim Leser an und ihre Sehnsucht nach dem fünften Kontinent ist nur allzu verständlich, als sie erst wieder in England weilt. Wobei es ihr ja nicht alleine um Australien geht.

Da Lucy in Paige Toons Debütroman selber ihre Geschichte erzählen darf, wirkt das Buch überaus lebendig. Es fiel mir an keiner Stelle schwer mich auf Lucy und ihr Leben einzulassen, zumal sie sich mit Problemen herumschlagen muß, die sicherlich jeder so oder so ähnlich zumindest im Ansatz erlebt hat. Beziehungsprobleme über die Entfernung Sydney – London zu lösen, und dann auch nur mit Hilfe des Telefons kann nicht einfach sein. Und besser wird es bestimmt nicht, wenn man sich nicht sicher ist, ob man seinem Partner denn nun grundsätzlich vertraut oder eher nicht. Als Lucy dann auch noch Nathan, Sams jüngeren Bruder, trifft, der seine Zeit am liebsten mit seinem Surfbrett und den Wellen am Manley Beach verbringt, entschließt sie sich, James und ihre gemeinsamen Probleme erstmal weitest gehend zu ignorieren.
Zurück in London holt der Alltag Lucy schneller wieder ein als ihr lieb sein kann. James versucht wiederholt Lucy von seiner Unschuld zu überzeugen und führt jede Menge Argumente zu seiner Verteidigung an, doch auch wenn sie ihm gegenüber steht, kann Lucy sich nicht entscheiden, ob sie ihm nun letzten Endes vertraut oder nicht.

Aber auch Molly und Sam, Nathan und James sowie James Konsorten in London sind deutlich genug geschildert, um sie zumindest nicht zu überlesen. Sicherlich handelt Lucy ab und an mal ein bisschen naiv und so recht von ihrer rosa-roten Brille mag sie sich auch nicht trennen, aber das bringt wohl ein solcher Roman von Haus aus mit.

Witze, die als Stilmittel benutzt werden, sind mir noch in keinem anderen Buch dermaßen aufgefallen. Auch im Nachhinein bin ich mir nicht ganz einig, ob diese Flut an Witzen – über deren Qualität man sicherlich geteilter Meinung sein kann – nicht vielleicht doch ein bisschen zuviel waren. Sicherlich, sie haben ihren Zweck erfüllt, aber es hätte durchaus auch andere Möglichkeiten geben können, um die handelnden Personen schließlich ans Ziel bringen zu können.

Wie dem auch sei: Lucy in the sky hat mich bestens unterhalten. Die Seiten flogen nur so dahin und ich habe mich wirklich gut amüsiert. Paige Toon werde ich mir als Autorin unbedingt merken, wenn sie ihren Stil treu bleibt, kann ich mir durchaus vorstellen öfter mal einen Roman für freche Frauen zu lesen.


- in: Rezension Unterhaltung 22 mal gelesen

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