Nicht so recht vorwärts...
... komme ich mit Lycidas.

Ich habe mich an den Stil von Marzi inzwischen gewöhnt, ich denke nicht, dass es daran liegt. Ich kann sogar über seinen Humor lachen und mir gefallen die legendären Dialoge zwischen Wittgenstein und Emily wirklich gut.
Aber dennoch zieht mich nicht wirklich etwas zu dem Buch. Wenn ich es in der Hand habe, lesen sich die Seiten recht flüssig weg. Einzig mit der Erzählperspektive, nämlich Wittgenstein, komme ich schlecht klar. Ich weiß das Wittgenstein der Erzähler ist, und trotzdem stolpere ich immerzu über genau dieses. Ständig frage ich mich, wieso nicht Emily die Geschichte erzählt. Müßig mir darüber einen Kopf zu machen, ich weiß. Trotzdem tue ich es.
Außerdem finde ich, dass das Buch durchaus seine Längen hat. Und die schrecken mich ein bißchen ab. Es sind weniger die für mich recht gewöhnungsbedürftigen Fantasyelemente. Damit komme ich gut klar. Wahrscheinlich liegt es wirklich einfach nur an der Erzählperspektive. Und daran kann ja nun leider niemand was drehen...
Außerdem fängt morgen die nächste Leserunde an. Und jetzt bin ich wirklich am überlegen, was ich mache. Bei Lycidas hänge ich so fürchterlich hinter her, dass ich sowieso nicht mehr aufholen kann und höchstens noch nachposten könnte. Lasse ich Lycidas also weiterhin liegen und widme mich Anita, damit ich wenigstens in der LR auf Augenhöhe bin?
Wichtige Frage, und ich kann mich nicht zu einer Entscheidung durchringen...
Tintagel - 19. Jul, 13:38
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