[Kurzrezension] Im Affekt - James Patterson
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Im Affekt Patterson, James Seiten: 352 Bewertung: ![]() |
Lauren Stillwell ist Detektive bei der New Yorker Polizei und führt ein glückliches Leben. Denkt sie jedenfalls. Bis zu dem Moment, als sie ihren Mann in der Mittagspause überraschen möchte und ihn mit einer anderen Frau die Straße entlang schlendern sieht. Ganz offensichtlich betrügt er sie. Getreu dem Motto "Auge um Auge" plant sie ein Rendezvous mit ihrem Kollegen Scott Thayer. Dieses endet allerdings in einer Bluttat, die Laurens Mann begeht und deren Opfer Scott wird.
Panisch versucht Lauren ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken; ihren Mann zu schützen, sich den Anschein zu geben, von nichts zu wissen, Scotts Witwe zu trösten und trotzdem noch den Überblick in der Situation zu behalten. Zu erst scheint alles glatt zu laufen, doch dann eskaliert die Geschichte. Lauren droht ihren Job zu verlieren und dann erfährt sie, dass ihr Mann nicht nur ein dunkles Geheimnis umgibt...
Dieser Roman ist ein typischer Patteson. Spannend von der ersten bis zu letzten Seite und mit viel Schwung geschrieben. Die kurzen Kapitel sind ein Markenzeichen von dem Autoren, ebenso wie die vielen Wendungen, die das Geschehen nimmt. Manches ist gewollt vorhersehbar, einiges überrascht beim lesen. Auf alle Fälle hetzt man atemlos dem Showdown entgegen um danach staunend zurück zu blicken und sich zu fragen: Wie um alles in der Welt gelingt es Herrn Patterson nur immer wieder, so verdreht zu denken?
Ergo:
Ein toller Thriller den man nicht so ohne weiteres aus der Hand legen kann. Wäre da nicht die Tatsache, dass Laurens handeln manchmal doch ein bißchen konstruiert wirkt, hätte ich auch die volle Punktzahl gegeben. So reicht es leider nicht ganz.
Tintagel - 20. Okt, 22:02
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