Das falsche Wichtelpäckchen
Auch in diesem Jahr soll im Buchcouch-Forum ein Weihnachstswichteln statt finden. Weil ich Überraschungen in der Regel gar nicht mag, habe ich mich in diesem Jahr wieder als "Oberwichtel" zur Verfügung gestellt, der die Wunschzettel sammelt und die Wichtel zuteilt. Klar, dass ich so natürlich weiß, wer wen bewichtelt und wessen Päckchen wo vor der Tür steht.
Dieses Jahr hat sich im Gegensatz zum letzten eine Neuerung ergeben: Die meisten Päckchen tragen nun keinen "fiktiven" Absender (von der Schwester oder der besten Freundin) sondern meinen. So kommt es, dass X Päckchen von "mir" unterwegs sind.
Was nun das interessante daran ist: Heute kam ein Päckchen bei mir an, das sich als mein Wichtelpäckchen ausgegeben hat (obwohl meines schon hier steht, also das von meinem richtigen Wichtel) und das obendrein sowohl im Absender als auch im Empfänger meine Adresse trägt. Ich glaube, ich habe ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut.

Natürlich war der erste Gedanke, dass jetzt jemand kein Päckchen bekommen hat. Aber der zweite Gedanke war dann schon der, dass eine liebe Forumsfreundin mir noch ein Buch schicken wollte, welches sie schon gelesen hat. Und da dieses Päckchen genau ihre Art von Humor getroffen hat, war mir ziemlich schnell klar, dass sie es gewesen sein muß. Sie war es auch.
Vielen Dank Mellie, du hast mir eine große Freude bereitet
.Wollt ihr mal schauen?
*besagtes Päckchen*
*eingepackt*
*ausgepackt*
Die Kekse sind leider schon nicht mehr. Aber sie waren wirklich ausgesprochen lecker.

Das Buch ist übrigens dieses hier:

Klappentext:
Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Ihr Kampf gegen die Leukämie scheint nach vier Jahren verloren. Doch Tessa will nicht einfach verschwinden, sie will leben - wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Auf die Wand in ihrem Zimmer schreibt sie, was sie noch tun will, bevor sie stirbt: einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, einen Tag lang berühmt sein, etwas Verbotenes tun, einmal Sex haben. Als Adam auftaucht, ist Sex plötzlich mehr als ein Punkt auf ihrer Liste. Doch darf man lieben, wenn man stirbt? »Bewegend, intensiv, nah und wahr!« WDR
Tintagel - 19. Dez, 20:01
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