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Donnerstag, 9. April 2009

[Rezension] Todesahnung - James Patterson


Todesahnung
Patterson, James
Seiten: 349
Bewertung:


Klappentext:

Kristin Burns, 27, eine passionierte, aber noch erfolglose Fotografin, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Kindermädchen in New York. Als sie eines Morgens von der Schule, in die sie die Kinder gebracht hat, nachhause fährt, sieht sie vor dem Falcon Hotel eine Menschenmenge. Beim Näherkommen erkennt sie, dass sich dort ein Drama mit mehreren Toten abgespielt hat. Instinktiv zückt Kristin ihre Kamera und fotografiert ununterbrochen - bis sie feststellt, dass sich der Reißverschluss eines der Leichensäcke öffnet und eine weibliche Hand daraus hervorkommt ...Ein rasanter, nervenzerreißender Thriller.


Meine Meinung:

Was mir so gut an James Pattersons Romanen gefällt, ist, dass er es immer wieder schafft, mich auf ein Neues zu überraschen. Todesahnung verspricht vom Klappentext her etwas ganz anderes, als man letzten Endes bekommt – was absolut nicht negativ gemeint ist.

Kristin Burns arbeitet gerne bei den Turnbulls und liebt die Kinder, die unter ihrer Obhut stehen wie ihre eigenen. Alles würde sie für sie tun, zumal sie davon überzeugt ist, dass ihre Stiefmutter nicht gut genug für die beiden Kinder sorgt. Was natürlich auch daran liegen könnte, dass sie eine Affäre mit dem Vater der Kinder unterhält – mit Michael Turnbull. Diese Tatsache alleine würde ja schon ausreichen um Kristins Leben komplizierter zu machen, als es letzten Endes sein müsste. Das Ganze wird auch nicht besser, als sie eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit am Falcon Hotel vorbei kommt und dort Zeugin eines Dramas wird, das ganz offensichtlich vier Tote gefordert hat. Während sie noch die Geschehnisse mit ihrer Kamera zu bannen versucht, fällt ihr auf, dass sich ganz offensichtlich im letzten der vier Leichensäcke eine Person befindet, die noch lebt. Doch niemand glaubt ihr und selbst ein Polizist, welcher sich mit ihr gemeinsam den Leichensack anschaut, benimmt sich äußerst merkwürdig.

Obwohl eigentlich nur die Skriptidee von James Patterson stammt und ein Co-Autor, nämlich Howard Roughan, für die Umsetzung der Idee verantwortlich zeichnet, verfügt auch dieser Roman über diese ganz spezielle „Patterson-Spannung“. Von der ersten Seite an ist man als Leser gebannt und verfolgt Atemlos die Geschehnisse rund um Kristins Leben, die immer skurriler werden. Obwohl sich einem zwischen durch immer mal wieder der Gedanke aufdrängt, dass der Autor wohl ein bisschen den roten Faden der Geschichte verloren haben könnte, weil man ihm einfach in dem großen Chaos nicht immer auf Anhieb folgen kann, klärt sich zum Ende hin doch alles auf.

Sicherlich erinnert das Ende ein bisschen an einen bekannten Film, aber die Auflösung des Rätsels, hinter der der Leser das ganze Buch her hechtet, lässt eigentlich gar keine anderen Lösungen zu.


- in: Rezension Thriller 214 mal gelesen

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