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Todesbräute - Karen Rose


Kurzbeschreibung:
In einer amerikanischen Kleinstadt geschieht ein kaltblütiger Mord an einer jungen Frau. Der Killer hat ihr das Gesicht zertrümmert, sie nackt in eine Decke eingewickelt und in einen Graben geworfen. An ihrem Zeh findet die Polizei einen mysteriösen Schlüssel. Agent Daniel Vartanian übernimmt die Ermittlungen. Ein Serienkiller, der keinen Fehler macht, scheint am Werk zu sein - bis Alexandra Fallon, die Zwillingsschwester eines Opfers, in der Stadt auftaucht ...


Gestern habe ich mich in die Stadt auf gemacht mit dem festen Vorsatz, mir ein neues Buch zu gönnen. Eigentlich sollte das nicht schwer zu bewerkstelligen sein, zumal mir in diesem Monat schon viel zu viele Bücher über den Weg gelaufen sind, die unbedingt mit mir gemeinsam nach Hause gehen wollten. Doch gestern wollte es erst nicht so recht klappen, mit mir und der Buchauswahl.

Tausend Bücher schienen auf den ersten Blick interessant zu sein, und auf den zweiten Blick haben sie leider immer verloren. Da klang dann der Klappentext nicht mehr halb so gut, wie das Cover aussah. Und das ist in der Regel schon ein schlechtes Omen, da ich ja in 90% der Fälle ein Cover-Käufer bin.

Zum Glück ging es mir nicht alleine so. Melli hatte ähnliche Probleme bei der Auswahl eines neuen Schmökers. Allerdings war ihr Kriterium ein anderes als meines. Sie wollte gerne ein Buch mit dem Handlungszeitraum 19. Jahrhundert haben, während ich mich selbst da nicht wirklich festlegen konnte. Allerdings brenne ich schon seit ein paar Wochen darauf, endlich mal wieder ein Buch zu lesen, das neben einer spannenden kriminalistischen Story auch einen netten Polizisten / FBI Agenteb sowie eine kleine romantische Liebesgeschichte beinhaltet. Nachdem ich mir wenigstens darüber klar geworden war, sprang mich Todesbräute quasi an. Ich weiß gar nicht, wieso ich das Buch zu erst übersehen habe.

An der Kasse wurde ich dann noch von der Buchhändlerin meines Vertrauens darüber in Kenntnis gesetzt, dass
a) FBI Agenten niemals nicht nett sind
und ich
b) mit dem Buch nicht viel falsch machen könnte, weil es sich gut lesen lassen soll.

Ha! Dann bin ich ja jetzt mal gespannt. Und wehe, wenn der gute Daniel Vartanian hier nicht nett ist.

Eigentlich ist es ja nicht meine Art, eine Reihe nicht mit dem 1. Band zu beginnen. Aber ich denke, bei einer Familiensaga kann ich mir das mal erlauben.


- in: Lesetagebuch 1861 mal gelesen

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